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Ärztlicher Bereitschaftsdienst / Notdienst / Notfalldienst

Telefon

116 117 (kostenlos, ohne Vorwahl)

anrufen

Informationen die am Telefon abgefragt werden:

- Name, Vorname, Alter, Adresse der erkrankten Person
- Telefonnummer (für Rückrufe)
- Was für Beschwerden liegen vor?
- Seit wann liegen die Beschwerden vor?
- Kann jemand die erkrankte Person zur Notfallpraxis begleiten?

Internet

Weitere Informationen (z.b. Adressen der Notfallpraxen) finden Sie im Internet bei der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung:

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Westfalen-Lippe

Apothekennotdienst

Internet

Apothekennotdienst-Suche auf apothekenfinder.mobi

Telefon

» Festnetz: 0 800 - 00 22 8 33 (kostenlos, Anruf nur aus dem Festnetz möglich)

» Handy: 22 8 33 (69 Cent/Min.)

22 8 33 anrufen (69 Cent/Min.)

BMI Rechner

Gewicht (in kg):

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BMI ausrechnen

BMI:

 

» BMI-Einteilung für Menschen ab 65 Jahren nach NRC:

Unter 24: Untergewicht

24-29: Normalgewicht

über 29: Übergewicht

 

» BMI-Einteilung nach WHO:

Unter 18,5: Untergewicht

18,5-24,9: Normalgewicht

25-29,9: Übergewicht

30-34,9: Starkes Übergewicht (Adipositas Grad I)

35-39,9: Adipositas Grad II

über 40: Adipositas Grad III

Buchtipps & Links

Hier finden Sie Buchtipps und Links zu diversen Bereichen.
Die Buchlinks führen zu Amazon.de.

Ambulante Pflege

Buchtipps:

100 Tipps für ambulante Pflegekräfte

Beifahrersitzbuch - Ambulante Pflege: Praxisbuch

Leitfaden Ambulante Pflege

Was Sie zu Bereitschaftsdiensten und Notfällen in der ambulanten Pflege wissen sollten

Burnout

Buchtipps:

Burnout und Burnout-Prävention in der Palliative Care

Burnout und Stress in Pflegeberufen. Mit Mental-Training erfolgreich aus der Krise

In guten Händen - Pflegiothek. Stress- und Burnoutprävention in der Pflege

Nicht ärgern - ändern! Raus aus dem Burnout

Links:

Hilfe bei Burnout (Infos + Test)

Pflegewiki (Infos)

Einstufung in eine Pflegestufe

Buchtipps:

100 Fehler bei der MDK-Prüfung: Und was Sie dagegen tun könnenn

Der einfache Weg zur Pflegestufe: Die Begutachtung im Rahmen der Pflegeversicherung

Der MDK - Mit dem Gutachter eine Sprache sprechen

Link:

Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches (pdf-Datei, 0,6 MB)

Expertenstandards

Buchtipps:

Allgemein:

100 Tipps zur Umsetzung der Expertenstandards

Expertenstandards in der Pflege - eine Gebrauchsanleitung

Chronische Wunden:

Chronische Wunden: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Formulierungshilfen: Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Dekubitusprophylaxe:

Dekubitusprophylaxe: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Formulierungshilfen: Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege

Entlassungsmanagement:

Entlassungsmanagement: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Erhaltung und Förderung der Mobilität:

Formulierungshilfen Expertenstandard Erhaltung und Förderung der Mobilität

Ernährungsmanagement:

Ernährungsmanagement: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Expertenstandard Ernährungsmanagement: So gelingt die Umsetzung

Harnkontinenz:

Harnkontinenz: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Schmerzmanagement:

Schmerzmanagement: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Sturzprophylaxe:

Formulierungshilfen Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege

Sturzprophylaxe: Arbeitshilfe zur praktischen Umsetzung

Link:

Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)

Medikamente / Arzneimittellehre

Buchtipps:

Arzneimittel pocket 2016

Arzneimittellehre für Pflegeberufe

Taschenwissen Pflege Arzneimittel

App-Tipp:

Arznei Aktuell

Palliativpflege / Palliative Care

Buchtipps:

Basale Stimulation in der Palliativpflege

Palliative Care: wahrnehmen - verstehen - schützen

Palliative Pflege von Menschen mit Demenz

Pflege von Palliativpatienten

Pflegeberatung

Buchtipps:

Ambulante Pflegeberatung: Grundlagen und Konzepte für die Praxis

Was Sie über Pflegeberatung wissen sollten

Pflegedienstleitung

Buchtipps:

50 Tipps für Führungskräfte bei Personalmangel

100 Fehler bei der Pflegedokumentation: und was Sie dageben tun können

100 Tipps für Führungsverantwortliche in Pflege und Begleitung

100 Tipps für Ihr Pflegeteam

Das Recht der ambulanten Pflegedienstleitung

Dokumentationswahnsinn in der Pflege - es geht auch anders

Handbuch Ambulante Einsatzplanung: Grundlagen, Abläufe, Optimierung

Organisation und Haftung in der ambulanten Pflege

Was die PDL wissen muss: Das etwas andere Qualitätshandbuch in der Altenpflege

Pflegeplanung

Buchtipps:

Formulierungshilfen für die Pflegeplanung nach den AEDL

Formulierungshilfen zur Pflegeplanung

MDK-sichere Pflegeplanung und Dokumentation leicht gemacht

Pflegeplanung: Formulierungshilfen nach den AEDL

Pflegeplanung Formulierungshilfen: Über 4000 Formulierungshilfen für Ihre Pflegeplanung

Pflegeplanung MDK - gerech

Praxisanleitung

Buchtipps:

50 Tipps für die effektive Praxisanleitung in der Altenpflege

Praxisanleitung in der Altenpflege

Praxisanleitung in der Pflegeausbildung

Spielend anleiten und beraten: Hilfen zur praktischen Pflegeausbildung

Qualitätsmanagement

Buchtipps:

100 Tipps für die Qualitätssicherung in der stationären und ambulanten Pflege

Qualitätsmanagement in der Pflege

Was Qualitätsbeauftragte in der Pflege wissen müssen

Recht

Buchtipps:

Arbeitsrecht für Pflegeberufe: Handbuch für die Praxis

Gesetzessammlung für Pflegeberufe

Von Fall zu Fall - Pflege im Recht: Rechtsfragen in der Pflege von A - Z

Umgang mit Demenz

Buchtipps:

100 Fragen zum Umgang mit Menschen mit Demenz

100 Fragen zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz

100 Tipps für die Validation

Das Herz wird nicht dement: Rat für Pflegende und Angehörige

In Ruhe verrückt werden dürfen: Für ein anderes Denken in der Altenpflege

Verschiedenes

Buchtipps:

100 Tipps für die erfolgreiche Pflegekraft

Fachwörter in der Pflege

Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung im Pflegealltag

Pflegestandards Altenpflege

Pflegetechniken von A - Z

Prophylaxen in der Pflege

Wer Pflegt, Muss Sich Pflegen: Belastungen in der Altenpflege meistern

Wörterbuch Pflege pocket

Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!: Aus dem bewegten Leben einer Altenpflegerin

Gewaschen, gefüttert, abgehakt: Der unmenschliche Alltag in der mobilen Pflege

Pflege im Schweinsgalopp: Die unerhörten Erlebnisse der Schwester Annette

Wen kümmern die Alten?: Auf dem Weg in eine sorgende Gesellschaft

Wundversorgung

Buchtipps:

100 neue Fragen zur Wundbehandlung

Moderne Wundversorgung

Erhebung der Alltagskompetenz

Ist die Alltagskompetenz dauerhaft eingeschränkt (z.B. bei Demenz), so erhält der Pflegebedürftige (zusätzliche) Leistungen von seiner Pflegekasse.

Eine Prüfung kann hier durchgeführt werden.

Hinweis: Markierungen gehen beim Schließen der App verloren.

 

1. Überprüfung:

Markieren durch Anklicken, wenn Probleme im jeweiligen Bereich vorhanden sind:

 

 

2. Auswertung:

Bei mindestens zwei Markierungen (davon mindestens eine in den Bereichen 01 bis 09):

» Dauerhaft erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz:

Personen mit Pflegestufe 0, I, II oder III erhalten dann 104 € für Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Personen mit Pflegestufe 0 erhalten dann zusätzlich weitere Leistungen der Pflegekassen.

Personen mit Pflegestufen I und II erhalten dann zusätzlich erhöhte Leistungen der Pflegekassen.

Bei mindestens zwei Markierungen (davon mindestens eine in den Bereichen 01 bis 09)

   und zusätzlich

mindestens einer Markierung in den "blauen" Bereichen (01, 02, 03, 04, 05, 09 oder 11):

» Dauerhaft in erhöhtem Maße eingeschränkte Alltagskompetenz:

Personen mit Pflegestufe 0, I, II oder III erhalten dann 208 € (statt 104 €) für Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Personen mit Pflegestufe 0 erhalten dann zusätzlich weitere Leistungen der Pflegekassen.

Personen mit Pflegestufen I und II erhalten dann zusätzlich erhöhte Leistungen der Pflegekassen.

 

Quelle: Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches

Erhebung der Pflegebedürftigkeit

In Klammer finden Sie die Zeitvorgaben in Minuten bei vollständiger Übernahme der Tätigkeit durch eine Laienpflegekraft.

Diese Vorgaben können durch Erschwernis- & erleichternde Faktoren sowie durch krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen beeinflusst werden. Beispiele hierfür finden Sie ganz am Ende dieser Seite.

Hinweis: Eingaben gehen beim Schließen der App verloren.

 

Körperpflege:

Ganzkörperwäsche (20-25):

- Teilwäsche Oberkörper (8-10, auch Haarwäsche):

- Teilwäsche Unterkörper (12-15):

- Teilwäsche Hände / Gesicht (1-2):

Baden (20-25):

Duschen (15-20):

Zahn- & Mundpflege (5):

Kämmen (1-3):

Rasieren (5-10):

Gesamt Minuten Bereich Körperpflege:

 

Darm- & Blasenentleerung:

Wasserlassen (2-3):

Stuhlgang (3-6):

Richten der Bekleidung (2 Min./Tag):

Wechsel Inkontinenzmaterial nach Wasserlassen (4-6):

Wechsel Inkontinenzmaterial nach Stuhlgang (7-10):

Wechsel kleiner Vorlagen (1-2):

Wechsel / Entleerung Urinbeutel / Toilettenstuhl (2-3):

Wechsel / Entleerung Stomabeutel (3-4):

Gesamt Minuten Bereich Darm- & Blasenentleerung:

 

Ernährung:

Mundgerechte Zubereitung einer Hauptmahlzeit (inkl. Getränk) (2-3):

Essen von Hauptmahlzeiten einschließlich Trinken (max. 3x/Tag) (15-20):

Zwischenmahlzeit (anteilig):

Zwischengetränk (anteilig):

Verabreichung von Sondenkost (inkl. Systemreinigung /-wechsel) (15-20 Min./Tag):

Gesamt Minuten Bereich Ernährung:

 

Mobilität:

Aufstehen / Zubettgehen (1-2):

Lagerung (2-3):

Ankleiden gesamt (8-10):

Ankleiden Ober- / Unterkörper (5-6):

Entkleiden gesamt (4-6):

Entkleiden Ober- / Unterkörper (2-3):

Gehen (indiv.):

Stehen (Transfer vom / in RS, TS) (1):

Treppensteigen (indiv.):

Verlassen & Wiederaufsuchen der Wohnung (indiv.):

Gesamt Minuten Bereich Mobilität:

 

Minuten Grundpflege pro Tag:

 

» Pflegestufe I bei:

mindestens 45 Minuten Grundpflege

+ Hauswirtschaft (mehrfach in der Woche)

= mindestens 90 Minuten Gesamtpflegebedarf im Tagesdurchschnitt einer Woche

» Pflegestufe II bei:

mindestens 120 Minuten Grundpflege

+ Hauswirtschaft (mehrfach in der Woche)

= mindestens 180 Minuten Gesamtpflegebedarf im Tagesdurchschnitt einer Woche

» Pflegestufe III bei:

mindestens 240 Minuten Grundpflege mit regelmäßiger nächtlicher Grundpflege

+ Hauswirtschaft (mehrfach in der Woche)

= mindestens 300 Minuten Gesamtpflegebedarf im Tagesdurchschnitt einer Woche

 

 

Erschwernisfaktoren (Beispiele):

- Körpergewicht über 80 kg

- Kontrakturen / Einsteifung großer Gelenke

- hochgradige Spastik

- Hemiplegien oder Paraparesen

- einschießende unkontrollierte Bewegungen

- Fehlstellungen der Extremitäten

- eingeschränkte Belastbarkeit

- Abwehrverhalten mit Behinderung der Übernahme

- stark eingeschränkte Sinneswahrnehmung (Hören, Sehen)

- starke therapieresistente Schmerzen

- pflegebehindernde räumliche Verhältnisse

- zeitaufwendiger Hilfsmitteleinsatz (z.B. Lifter)

- Erforderlichkeit der mechanischen Harnlösung

- Erforderlichkeit der digitalen Enddarmentleerung

- Schluckstörungen

 

Erleichternde Faktoren (Beispiele):

- Körpergewicht unter 40 kg

- Hilfsmitteleinsatz

- pflegeerleichternde räumliche Verhältnisse

 

Krankheitsspezifische Pflegemaßnahmen (Beispiele):

- An- & Ausziehen von Kompressionsstrümpfen Kl. 2

- Einreibung mit Dermatika

- Klistier / Einlauf

- Einmalkatheterisierung

- Oro/tracheale Sekretabsaugung

 

Quelle: Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches

Leistungen der Pflegekassen

Leistungen der Pflegekassen

Nähere Informationen zu den einzelnen Leistungspunkten finden Sie unten unter "Hinweise / Erklärungen".

Keine Pflegestufe / Pflegestufe 0

Der aktuelle Bedarf an Unterstützung im Bereich der Grundpflege und Hauswirtschaft reicht nicht für die Pflegestufe I.

Ebenso besteht keine Einschränkung der Alltagskompetenz (hier in der App prüfen).

» Keine Leistungen.

Pflegestufe 0 mit Einschränk. *

Leistungen gibt es nur bei Einschränkung der Alltagskompetenz (hier in der App prüfen):

1. Pflegesachleistungen 231 €
oder Pflegegeld 123 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 231 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € oder 208 €, je nach Einschränkung der Alltagskompetenz.

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: keine Leistung.

Pflegestufe I

1. Pflegesachleistungen 468 €
oder Pflegegeld 244 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 468 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € (bei körperlicher Beeinträchtigung).

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: 1064 €.

Pflegestufe I mit Einschränk. *

1. Pflegesachleistungen 689 €
oder Pflegegeld 316 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 689 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € oder 208 €, je nach Einschränkung der Alltagskompetenz.

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: 1064 €.

Pflegestufe II

1. Pflegesachleistungen 1144 €
oder Pflegegeld 458 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 1144 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € (bei körperlicher Beeinträchtigung).

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: 1330 €.

Pflegestufe II mit Einschränk. *

1. Pflegesachleistungen 1298 €
oder Pflegegeld 545 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 1298 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € oder 208 €, je nach Einschränkung der Alltagskompetenz.

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: 1330 €.

Pflegestufe III

1. Pflegesachleistungen 1612 €
oder Pflegegeld 728 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 1612 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € (bei körperlicher Beeinträchtigung).

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: 1612 €.

Pflegestufe III mit Einschränk. *

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € oder 208 €, je nach Einschränkung der Alltagskompetenz.

Restliche Leistungen wie bei "Pflegestufe III".

Härtefall

1. Pflegesachleistungen 1995 €.

2. Tages- & Nachtpflege: 1612 €.

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € (bei körperlicher Beeinträchtigung).

4. Pflegehilfsmittel: nach Bedarf.

5. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: 40 €.

6. Verhinderungspflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 2418 € **).

7. Kurzzeitpflege: 1612 € pro Kalenderjahr (max. 3224 € **).

8. Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen: max. 4000 € je Maßnahme.

9. Ambulant betreute Wohngruppen: 205 €.

10. Vollstationäre Pflege: 1995 €.

Härtefall mit Einschränk. *

3. Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
104 € oder 208 €, je nach Einschränkung der Alltagskompetenz.

Restliche Leistungen wie bei "Härtefall".

Geldleistungen pro Monat, sofern nicht anders angegeben.
* Einschränkung der Alltagskompetenz (siehe auch "Hinweise / Erklärungen" unten)
** Siehe entsprechende Rubrik unter "Hinweise / Erklärungen" (unten)
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Hinweise / Erklärungen

Ambulant betreute Wohngruppen

Bei Ambulant betreuten Wohngruppen handelt es sich um Wohngemeinschaften aus 3-12 Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben.

Bei Bedarf kommt ein Ambulanter Pflegedienst zur individuellen Pflege.

Der Umfang der erbrachten Leistungen muss unterhalb dem einer vollstationären Pflege liegen.

Einschränkung Alltagskompetenz

Aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen können Menschen in ihrer Alltagskompetenz dauerhaft erheblich eingeschränkt sein.
Dies können Sie hier in der App prüfen.

- Menschen mit Pflegestufe 0 haben bei einer Einschränkung der Alltagskompetenz zusätzlich Anspruch auf Pflegesachleistungen / Pflegegeld, usw. (s.o.).

- Die Leistungen bei Pflegesachleistungen / Pflegegeld erhöhen sich in den Pflegestufen I und II.

- Ist die Alltagskompetenz in erhöhtem Maße eingeschränkt, wird der monatliche Betrag für Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen (s.u.) auf 208 € verdoppelt.

Kombinationsleistungen

Kombinationsleistungen bezeichnen die Kombination von Pflegesachleistungen (durch einen Ambulanten Pflegedienst) mit Pflegegeld (ausgezahlt an den Pflegebedürftigen).

Meist ist dies die beste Variante für den Pflegebedürftigen, sofern ein ambulanter Pflegedienst an der Pflege beteiligt ist.

Die Umstellung auf Kombinationsleistung muss ggf. bei der Pflegekasse (telefonisch) beantragt werden.

Beispiel: Werden nur 70% der Pflegesachleistungen durch den Pflegedienst verbraucht, so werden noch 30% des Pflegegeldes an den Pflegebedürftigen ausbezahlt:

Dem Pflegebedürftigen stehen z.B. 1144 € an Pflegesachleistungen in Pflegestufe II zu.
Der Pflegedienst erbringt Leistungen für 800,80 € (also 70 % von 1144 €).
Somit erhält der Pflegebedürftige noch 30% des Pflegegeldes (hier im Beispiel 458 € bei Pflegestufe II), also 137,40 € ausbezahlt.

Kurzzeitpflege

Unter Kurzzeitpflege versteht man den kurzzeitigen (bis zu vier Wochen je Kalenderjahr) Aufenthalt des Pflegebedürftigen in einer vollstationären Pflegeeinrichtung (Pflegeheim).

Z.B. während die Pflegeperson im Urlaub oder Krankenhaus ist.

Während der Kurzzeitpflege wird die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes weiter gezahlt.

- Es können bis zu 100% des (unverbrauchten) Verhinderungspflegebetrages (also bis zu 1612 €) zusätzlich für die Kurzzeitpflege verwendet werden.
Der Zeitraum für die Inanspruchnahme erhöht sich dann auf bis zu acht Wochen.

Pflegegeld

Der Pflegebedürftige erhält das Pflegegeld von seiner Pflegekasse und kann über die Verwendung frei verfügen.
Er kann es z.B. an eine pflegende Person weitergeben oder davon einen Pflegedienst bezahlen.

Tipp: Bei Beteiligung eines Pflegedienstes ist meist die Umstellung auf Kombinationsleistungen (s.o.) empfehlenswert.

Pflegehilfsmittel

Zu den Pflegehilfsmitteln zählen z.B. Pflegebett, Pflegebetttisch, Anti-Dekubitusmatratze, Kopfwaschwanne, Badewannenlifter, Toilettenstuhl, Toilettensitzerhöhung, Rollstuhl, Pflegeliegestuhl, Rollator, Lifter, Lagerungshilfen, Bettpfanne, Urinflasche, Hausnotrufsystem (18,36 € Erstattung).

Hierfür benötigt der Pflegebedürftige ggf. ein Rezept vom Hausarzt.

Ein Sanitätshaus liefert den Artikel dann nach Genehmigung durch die Pflegekasse meist auf Leihbasis.

In seltenen Fällen muss eine Zuzahlung geleistet werden (Info hier in der App).

- Kosten für Inkontinenzmaterial werden von der Krankenkasse getragen, wenn ein Rezept vom Arzt vorliegt. Ggf. muss eine Zuzahlung geleistet werden (Info hier in der App).

Pflegepersonen

Eine Pflegeperson ist bei Pflegetätigkeiten immer gesetzlich unfallversichert.

Pflegepersonen können an kostenlosen Pflegekursen teilnehmen.
Pflegedienste bieten zudem eine individuelle Schulung zu Hause an, die diese bei der Pflegekasse abrechnen können.

- Ab einer wöchentlichen Pflegetätigkeit von mindestens 14 Stunden erhalten Pflegepersonen ggf. Zuschüsse zu Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.

- Ebenso wird ggf. Pflegeunterstützungsgeld für Beschäftigte während einer kurzzeitigen Arbeitsverhinderung (bis zu 10 Tage) bezahlt.

- Zudem ist ggf. eine bis zu sechsmonatige Pflegezeit (Arbeitsfreistellung) möglich.

» Individuelle Informationen und Voraussetzungen zu obigen Punkten erhalten Pflegepersonen bei Ihrer Krankenkasse. Infos bei Wikipedia.

- Pflegepersonen können ggf. einen Steuerfreibetrag i.H.v. 924€ / Jahr in Anspruch nehmen. Infos bei Wikipedia.

Pflegesachleistungen

Hier nimmt der Pflegebedürftige einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch.

Bei den Pflegesachleistungen ist der zur Verfügung stehende Geldbetrag für Leistungen (z.B. Grundpflege, Haushalt) wesentlich höher als beim Pflegegeld.

Der beauftragte Pflegedienst rechnet seine Leistungen direkt mit der Pflegekasse ab.

Die Umstellung auf Pflegesachleistungen muss ggf. bei der Pflegekasse beantragt werden.

Tipp: Empfehlenswert ist aber meist die Umstellung auf Kombinationsleistungen (s.o.).

Tages- & Nachtpflege

Unter Tages- und Nachtpflege (teilstationäre Versorgung) versteht man die zeitweise Betreuung am Tag oder in der Nacht in einer Pflegeeinrichtung. Kosten für Verpflegung (tw. auch für den Transport) müssen privat getragen werden.

Leistungen der Tages- und Nachtpflege können in vollem Umfang zusätzlich zu Pflegesachleistungen / Pflegegeld in Anspruch genommen werden.

Vollstationäre Pflege

Unter Vollstationärer Pflege versteht man den dauerhaften Aufenthalt des Pflegebedürftigen in einer vollstationären Pflegeeinrichtung (Pflegeheim).

Verhinderungspflege

Die Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn die private Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit oder sonstiger Abwesenheit den Pflegebedürftigen nicht versorgen kann und der Pflegebedürftige nicht in Kurzzeitpflege (s.o.) gehen möchte.

Während der Verhinderungspflege (bis zu sechs Wochen je Kalenderjahr) wird die Hälfte des bisher bezogenen Pflegegeldes weitergezahlt.

Tipp: Die Verhinderungspflege kann auch stundenweise - z.B. täglich (weniger als 8 Stunden) oder wöchentlich - genutzt werden, wenn die Pflegeperson verhindert ist.
In diesem Fall werden Pflegegeld oder Pflegesachleistungen voll weiter gezahlt.

- Es können bis zu 50% des (unverbrauchten) Kurzzeitpflegebetrages (also bis zu 806 €) zusätzlich für die Verhinderungspflege verwendet werden.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Häufig ist es nötig, das Wohnumfeld an die besonderen Belange des Pflege- oder Betreuungsbedürftigen anzupassen.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen können z.B. ein Umbau im Bad (begehbare Dusche) oder der Abbau von Schwellen (Rollstuhlrampe) bzw. Hindernissen (Verbreiterung von Türen) sein.

Bei ambulant betreuten Wohngruppen (s.o.) liegt der Maximalbetrag bei 16000 € pro Maßnahme (vier oder mehr Personen).

Tipp: Der Antrag bei der Pflegekasse sollte unbedingt vor Beginn der Baumaßnahme gestellt und deren Bescheid abgewartet werden.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind z.B. Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Schutzschürzen, oder Hände- und Flächendesinfektionsmittel.

Der Betrag i.H.v. 40 € pro Monat wird (ggf. auf Antrag) automatisch monatlich überwiesen oder bei einem Einkauf über Apotheke / Sanitätshaus abgerechnet.

- Inkontinenzmaterial: Siehe Hinweis unter "Pflegehilfsmittel" (oben).

Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Zu den Zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen zählen z.B. Betreuungsleistungen durch ambulante Pflegedienste, oder nach jew. Landesrecht anerkannte "niedrigschwellige Angebote" oder auch Alltagsbegleiter.

- Pflegebedürftige mit körperlicher Beeinträchtigung erhalten ebenso Leistungen für solche Angebote (auch ohne Einschränkung der Alltagskompetenz).

- Es können zusätzlich bis zu 40% des jeweiligen (unverbrauchten) Pflegesachleistungsbetrages für niedrigschwellige Betreuungs- oder Entlastungsangebote verwendet werden.

Nadelstichverletzungen

Sollten trotz aller Präventionsmaßnahmen Stichverletzungen auftreten, ist es wichtig, zügig und sachgerecht zu handeln, um die Wahrscheinlichkeit einer Infektion zu minimieren.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) empfiehlt Betroffenen umgehend zur Durchgangsärztin oder zum Durchgangsarzt zu gehen, wenn sie zum Beispiel in der ambulanten Pflege tätig sind.

Wenn sie in großen Einrichtungen wie in Krankenhäusern beschäftigt sind, besteht in der Regel die Möglichkeit, zur Betriebsärztin, zum Betriebsarzt oder in die Notfallambulanz zu gehen.

Der Impfausweis sollte mitgenommen werden.

Auf keinen Fall darf die Arbeit fortgesetzt werden.

Es ist wichtig, sich möglichst schnell bei einer Ärztin oder einem Arzt vorzustellen.

In einigen Fällen kann eine vorbeugende medikamentöse Behandlung indiziert sein.

Sie wirkt am besten, wenn die Therapie innerhalb der ersten beiden Stunden nach der Nadelstichverletzung eingeleitet wird. Ärztin oder Arzt werden alle erforderlichen diagnostischen Maßnahmen durchführen.

Die Blutuntersuchungen müssen in festgelegten Abständen wiederholt werden, um sicherzustellen, dass sich die Betroffenen nicht durch die Nadelstichverletzung infiziert haben.

Hat sich tatsächlich jemand eine Infektion zugezogen, so sollte dies möglichst frühzeitig erkannt werden.

Ärztin beziehungsweise Arzt informieren die Betroffenen entsprechend und bestellen sie zu Kontrolluntersuchungen ein. Sie übernehmen auch die Meldung bei der zuständigen Unfallversicherung in Form eines durchgangsärztlichen Berichts.

Informationen, in welchem Umfang die Kosten für diagnostische Maßnahmen und Maßnahmen der Postexpositionsprophylaxe (PEP) erstattet werden, sind bei der jeweils zuständigen Unfallversicherung erhältlich.

Die Ergebnisse mehrerer Studien zeigen, dass es empfehlenswert ist, die notwendigen Sofortmaßnahmen auf kleinen Informationskarten, sogenannten Memocards, an die Zielgruppen auszugeben.
Hierdurch sind diese hilfreichen Ablaufschemata stets greifbar vor Ort – beispielsweise in der Kitteltasche einer Beschäftigten oder eines Beschäftigten im Gesundheitsdienst.

Weitere Informationen zum Risiko Nadelstich finden sich unter www.bgw-online.de.

Hinweis: Obiger Text wurde von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zur Verfügung gestellt.

Telefonische Unterstützung

Für Pflegekräfte und Pflegende Angehörige.

Alzheimer-Telefon

0 30 / 259 37 95 14

anrufen

Professionelle Beratung für Angehörige, Betroffene und professionelle Helfer zum Thema Demenz.

Montag bis Donnerstag 9 - 18 Uhr, Freitag 9 - 15 Uhr. Angebot der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Telefonseelsorge

0 800 111 0 111 (kostenlos)

anrufen

oder

0 800 111 0 222 (kostenlos)

anrufen

Zuzahlungen

Belastungsgrenze: 2% des Haushaltseinkommens (1% bei chronisch Kranken)

Fahrkosten

Von der Krankenkasse vorab genehmigter Transport / Fahrt:

» 10 Prozent der Kosten (mind. 5 €, max. 10 €). Keine Zuzahlung ab Pflegestufe II.

Krankenhausaufenthalt

» 10 € pro Tag für maximal 28 Tage im Kalenderjahr.

Häusliche Krankenpflege

Ärztlich verordnet (z.B. Medikamentengabe):

» Pro Verordnung: 10 €

und zusätzlich

» Pro Kalenderjahr: 10 Prozent der Kosten für die ersten 28 Tage der Behandlung.

Heilmittel

Ärztlich verordnet (z.B. Physiotherapie / Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie, Podologie):

» Pro Verordnung / Rezept: 10 €

und zusätzlich

» 10 Prozent der Kosten.

Inkontinenzhilfsmittel

Vom Arzt rezeptiert (z.B. Inkontinenzmaterial):

» 10 Prozent der Kosten (max. 10 € pro Monatsbedarf).

Medikamente / Verbandsmaterial

» 10 Prozent des Apothekenpreises (mind. 5 €, max. 10 €).

Pflegehilfsmittel / Technische Hilfsmittel

Vom Arzt rezeptiert (z.B. Pflegebett, Lagerungshilfen, Rollstuhl):

Nur wenn keine Ausleihe möglich ist:

» 10 Prozent der Kosten (max. 25 €).

Geplante Änderungen 2017

Die Umstellung von Pflegestufe auf Pflegegrad und das neue Begutachtungsverfahren sollen zum 1. Januar 2017 wirksam werden.

Nachfolgend ein Überblick über die geplanten Änderungen (Stand 01/16).

Die Pflege App wird umfassend aktualisiert, wenn offizielle Informationen und Zahlen bekannt sind.

Neue Pflegegrade

Statt Pflegestufen soll es fünf Pflegegrade (PG1 - PG5) geben.

Menschen die Ende 2016 pflegebedürftig sind, soll 2017 automatisch der entsprechende Pflegegrad zugewiesen werden.

Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen sollen automatisch in den nächst höheren Pflegegrad übergeleitet werden. Z.B. Von "Pflegestufe 1" zu "Pflegegrad 2".

Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz sollen automatisch in den übernächsten Pflegegrad kommen. Z.B. Statt "Pflegestufe 0 mit Einschränkung / Demenz" dann "Pflegegrad 2".

Grundsätzlich soll kein Pflegebedürftiger durch die Umstellung weniger Leistungen erhalten.

Leistungsänderungen

Momentan sind die Beträge der folgenden Hauptleistungen bekannt.

Hinweis: Zur korrekten Anzeige der Tabelle bitte das Handy quer halten.

Leistung PG1 PG2 PG3 PG4 PG5
Pflegegeld 0 316 545 728 901
Pflegesachleistungen 0 689 1298 1612 1995
Entlastungsbetrag (amb.) 125 125 125 125 125
Vollstationär 125 770 1262 1775 2005

Neues Begutachtungsverfahren

Es soll sechs Bereiche geben, die für die Einstufung berücksichtigt werden:

  • 1. Mobilität
  • 2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • 3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • 4. Selbstversorgung
  • 5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen
  • 6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Dabei soll nur der Grad der Selbstständigkeit im jeweiligen Bereich relevant sein.

Einheitlicher Eigenanteil im Pflegeheim

In vollstationären Einrichtungen soll es für die Pflegegrade 2-5 einen einheitlichen pflegebedingten Eigenanteil geben.

Dieser Eigenanteil soll dann auch bei zunehmender Pflegebedürftigkeit nicht steigen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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» Version 1.1 vom 01.02.2016

 

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